Windows 10 Spionage abschalten

Windows 10 Datenschutz Einstellung

der Preis für Komfortfuktion

mit Windows 10 nimmt Microsoft nun endlich Abschied von der Kacheloberfläche und führt das alt bewährte Windows Startmenü wieder ein. Mit der kostenlosen Upgradepolitik hat Microsoft das neue Betriebssystem deutlich besser verteilt, als es bei Windows 8 gelang.

Schon im Vorfeld wurde Kritik lautstark, da im Vergleich zu seinen Vorgängern mit Windows 10, deutlich mehr Daten gesammelt werden und für Werbezwecke verwendet werden.

Die Vergabe von individuellen Werbe-IDs, Zwangsupdates und Angaben zum Standort und Schreibverhalten des Nutzers, machen das neue Windows zu einer Datensammel-Maschine, fast wie eine Mischung aus Apple und Google.

 Einstellungen anpassen

Um die genannten Optionen auszuschalten, muss während der Installation von Windows 10, anstatt auf den großen auffälligen Button EXPRESS EINSTELLUNGEN die deutlich kleinere unscheinbare Schaltfläche Einstellungen anpassen verwendet werden. Nur dieser Schalter führt dann zu den entscheidenden Datenschutz-Optionen und lässt eine individuelle Anpassung der Datensammlung zu.

Windows 10 Expresseinstellung

Windows 10 Installation mit Expresseinstellung

Natürlich lassen sich die Einstellungen auch nach der Installation noch verstellen, aber Microsoft hat die Optionen dazu ordentlich versteckt und hinter unübersichtlichen Menüeinträgen verteilt. Damit der Benutzer alle Mühe hat diese Einstellungen zu finden und der Datensammelflut von Microsoft einhalt zu gebieten.

Einstellung ändern

Windows 10 Datenschutz Einstellungen

Datenschutzoption anpassen

Während bei Windows 8.1 die Einstellungen zur Privatsphäre noch auf 5 Kategorien beschränkt war, sieht das nun mit Windows 10 ganz anders aus.
Neben „Webcam“, „Position“, „Mikrofon“ und „weitere Daten“ ist die Zahl nun auf 12 Kategorien angewachsen.

Diese Optionen befinden sich im Infocenter auf der rechten Seite in der Tankleiste. Mit einen Klick auf „alle Einstellungen“ gelangt man zu den einzelnen Optionen.

Einstellung ändern

Unter dem Schalter „Allgemein“  besteht die Möglichkeit, Apps die Verwendung der Werbe-ID zu verweigern und somit das Erstellen und Anzeigen von zugeschnittenen Werbeanzeigen zu verhindern.

Ist dieser Dienst aktiviert, generiert Microsoft eine eindeute Werbe-ID für den Computer und sammelt Informationen zum Suchverhalten, den Browserverlauf, installierte Programme, Favoriten, das Schreibverhalten (auch Handschriften Erkennung), und Alter Geschlecht und Standort.

 Laut Microsoft dienen die gesammelten Informationen nicht nur um personalisierte Werbung zu verbreiten, sondern um die Nutzung anderer Microsoft Geräte und Dienste, wie Xbox, Windows Phone und Cloud-Denste zu verbessern.

Datenschutzeinstellung ändern

Die Einstellungen zu Mikrofon, Aufenthaltsort und Kamera sind bereits von Windows 8 schon bekannt und können jetzt mit Windows 10 deutlich individueller eingerichtet werden. Der Zugriff auf die entsprechenden Daten und Nutzung der Webcam und Mikrofon lassen sich jetzt sogar komplett deaktivieren oder auch nur für einzelne Anwendungen freigeben.

Bei ist auch die Funktion, dass Windows 10 seinen Benutzer besser „Kennenlernen“ will. Dafür sammelt Windows und Cortana Daten zur „Spracherkennung, Handschrifteneingabe und Freihand“, also dem Schreibverhalten, bei Tablet´s sogar zur Handschrift und zur Stimme des Anwenders. Natürlich greift Microsoft auch auf die Daten und Inhalte vom Kalender und Kontakten zu, um diese in der Cloud für die anderen Geräte des Anwenders, bereit zu stellen.

Damit stehen dem Windows Benutzer, der mit seinem Microsoft-Konto angemeldet ist, diese Informationen auf allen seinen angemeldeten Geräten zur Verfügung. Das ist die umfangreichste Damensammel-Funktion und sollte sofern Sie auf CORTANA verzichten können, gleich abgeschaltet werden. Den darunter stehenden link für Bing, der die Suchanfragen speichert, kann man bei der Gelegenheit auch gleich deaktivieren.

Windows Nutzer ausgespäht

Der Microsoft Pedant – Cortana – der Apple´s Siri als Konkurrent gegenübersteht und in Windows 10 unbehelligt und unbarmherzig auf private Informationen zugreift, ist den Datenschützern ein echter Dorn im Auge.

Cortana (wie Apple´s Siri) greift unter anderem auf Informationen wie Kalender, E-Mails und sogar SMS zu.

Verbraucherzentrale warnt vor Windows 10

Zwar lässt sich die Weitergabe von Daten an Dritte durch das Abschalten der entsprechenden Optionen und Funktionen schon bei der Installation von Windows 10 einschränken, aber kaum ein Nutzer wird sich bei dem Upgrade- oder Installation-Prozess die Zeit nehmen das Kleingedruckte zu lesen.

die Verbraucherzentrale warnt sogar vor Windows 10 und der Datenkontrolle

Windows 10 mit Cortana

windows-10-coratana
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