Tag: windows 10

Aug
05

Windows 10 Anniversaty Update ist da

Seit dem 2. August 2016 st das große Update für Windows 10 verfügbar.

windows-anniversary-update

Wer das vielversprechende Update auf seinem PC schnell erhalten möchte, sollte öfters mal die Updates durchsuchen lassen. Allerdings kann das schon mal eine Weile dauern, bis das Update dort auch angezeigt wird, da Microsoft mittlerweile rund 350 MIO Nutzer mit dem Update „in Schüben“ versorgen will.

Update erzwingen

Wer das Windows 10 Anniversary Update erzwingen will, findet hier ein paar Tipps um den Download direkt zu starten, wenn Windows Update Probleme macht.

Ähnlich wie beim mittlerweile abgelaufenen Gratis-Update auf Windows 10 benötigen Sie das kleines Hilfsprogramm – Media-Creation-Tool. Entweder Sie nutzen das Media Creation Tool und lassen eine neue Windows-Installation über die aktuelle laufen, und das Tool wird dann die aktuelle Windows-10-Version 1607 herunterladen.
Oder Sie nutzen den Windows 10 Update Assistenten. In beiden Fällen wird das Update automatisch durchlaufen und Sie nach mehreren Neustarts wieder zurück auf Ihrem Desktop begrüßen. Bevor Sie jedoch normal weiter arbeiten können, folgen jetzt noch ein paar Hinweise.

Anniversary Update dauert etwas

Die Installationsdauer für das Update variert natürlich stark von der zur Verfügung stehenden Internetleitung und dem Arbeitstempo des heimischen PC´s. Eine gute halbe Stunde können Sie für das Update einplanen, wenn der Download des etwa 3 bis 4 GB großen Update-Pakets für Windows 10 abgeschlossen ist. Das könnte bei dem Ein oder Anderen etwas längern dauern.

Es gibt fast keinen Unterschied zur normalen Vorgehensweise über Windows Update. In manchen Fällen wird Windows 10 nach dem Aktualisieren jedoch nochmal die Expresseinstellungen für das Betriebssystem vorgeschlagen. Hier sollte man wirklich aufpassen, wer das nicht nutzen möchte, kann die Einstellungen nach seinen eigenen Wünschen selbst anpassen. Danach könnte noch eine Bestätigung für Standardprogramme (Filme & TV, Groove-Musik, etc.) und eine Nachfrage kommen, ob Sie Cortana einrichten wollen. Das können Sie jedoch überspringen.

Auch die Soundeinstellungen sowie die Zuordnung der Standardprogramme werden wieder installiert und eingestellt. Das muss im Zweifel dann wieder von Hand nach korrigiert werden.

Wieder Standardeinstellungen

Im Support-Forum von Microsoft beschweren sich die Nutzer bereits darüber das die angepassten Einstellungen wieder auf den Standard der Windowsinstallation zurück versetzt werden.

wie z.B.

  • Edge Browser ist wieder der Standard Browser
  • XBox, Get Office und 3D Builder Kacheln sind wieder im Startmenü zurück gekehrt
  • Cortana, Windows Store und sonstige „ausgeblendete“ Icons sind wieder in der Taskleiste vorhanden
  • Das eingerichtete Desktophintergrund Bild ist plötzlich verschwunden
  • Privatsphäre Einstellungen werden zurück auf Standard gesetzt
  • Drucker werden unter Umständen nicht mehr erkannt
  • Manchmal gibt´s Probleme mit WLAN und Audio bei den Tablets

Wenn das Update fertig ist und alle Einstellungen angepasst sind, kann der „alte“ Ordner Windows.old entfernt werden, dann gibt´s allerdings kein zurück mehr.

Links zum Thema

Media-Creation-Tool

Windows 10 Update Assistenten


Nov
11

Windows 10 aggresive Upgrade Auffordung

Der Software Riese aus Redmont verstärkt offenbar seine Bemühungen, die Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 zum Upgrade auf Windows 10 zu bewegen.

Angeblich hat der Software-Konzern damit begonnen, auf eine sehr aggresive Art und Weise, bei den Usern mit dem „älteren Betriebssystem“, das Update auf Windows 10 auszuschlagen oder sogar abzulehnen.

Windows 10 Upgrade

Wie der Software-Entwickler Josh Mayfield nach Angaben von ZDNet berichtet, wird einigen Nutzern von Windows 7 und Windows 8.1 seit kurzem ein neues Fenster angezeigt, in dem davon die Rede ist, dass das Upgrade auf Windows 10 kurz bevorstehe. Das Fenster zeigt außerdem einen einstündigen Countdown an und fordert den Anwender auf, seine wichtigen Daten zu sichern und das jeweilige Gerät eingeschaltet und mit der Steckdose verbunden zu lassen.

Windows 10 Upgrade Timer

Windows 10 Upgrade Timer

Windows 10 Upgrade Pflicht

Keine Chance dem Windows 10 Upgrade zu entgehen

Upgrade ablehnen ist wohl keine Option

 

Statt einer Möglichkeit, das Upgrade vorerst ganz abzulehnen, wird oft nur noch die Option zur Festlegung eines späteren Installationszeitpunkts oder der sofortige Start des Upgrades angeboten. Offenbar gibt es dieses Vorgehen schon länger, da erste entsprechende Berichte bereits vor zwei Monaten auftauchten.

Nach Angaben von Mayfield gibt es aktuell keine Möglichkeit, sich dem Update zu entziehen, weil einige entsprechende Tools dem Vernehmen nach nicht mehr funktionieren.

In einigen Fällen soll Windows Update nach dem unfreiwilligen Download des neuen Betriebssystems im Hintergrund ohne entsprechende Information des Nutzers, sogar automatisch die Installation des Upgrades vorbereiten, so dass der Nutzer dann in den entsprechenden Menüs von Windows Update lediglich die Option präsentiert bekommt, jetzt das Upgrade vorzunehmen. Voraussetzung ist aber wohl in allen Fällen, dass der Anwender zuvor das Gratis-Upgrade-Angebot für Windows 10 in Anspruch genommen hat.

Microsoft hatte im September nach entsprechenden Medienberichten bestätigt, dass Nutzer älterer Versionen von Windows die Installationsdateien von Windows 10 in Form eines Updates auf ihren Rechner geliefert bekommen, weil man so angeblich helfen will, die Upgrade-fähigen Geräte für Windows 10 vorzubereiten. Wer die Upgrade-Aufforderungen noch nicht angezeigt bekam, sollte die automatische Update-Installation deaktivieren und festlegen, dass er bei Verfügbarkeit neuer Updates ausdrücklich informiert werden will.

Um die Installation von Windows 10 vorerst zu unterbinden, gibt es unbestätigten Informationen nach noch eine andere Option: wer Windows 8.1 einsetzt, kann angeblich sofern vorhanden einen Systemwiederhestellungspunkt nutzen, um auf einen Stand vor dem 15. September 2015 zurückzuspringen. Werden dann die automatischen Updates wie erwähnt deaktiviert, kann man so eventuell die störenden Upgrade-Pop-Ups unterbinden. Aktuell ist aber unklar, ob dieser Ansatz tatsächlich funktioniert.

Update am 16. Oktober 2015

Microsoft hat das in einem Statement gegenüber Ars Technica bestätigt und dabei erklärt, dass das ein Versehen bzw. Fehler war. Denn die Upgrade-Funktionalität ist zwar dort, wo sie sein soll, das dazugehörige Häkchen sei aber fälschlicherweise von Haus aus aktiviert gewesen, man habe das nun korrigiert under Nutzer hat nun wieder die freie Entscheidung.


Nov
04

Win 10 keine Lösung für WLAN-Problem

in Windows 10 hält sich hartnäckig ein Bug, der bereits viele Nutzer an den Rande der Verzweiflung gebracht hat – und darüber hinaus: In Foren häufen sich die frustrierten Berichte von Windows 10-Nutzern, die ein Notebook mit einem WLAN-Modul von Broadcom besitzen.

Selbst die Mitarbeiter an den Hilfe-Hotlines von ASUS, HP, Dell, Lenovo und Acer müssen vor diesem Problem die Waffen strecken. Deshalb quellen die Support-Foren bei diesen Herstellern förmlich über vor Hilferufen von Nutzern, die auch auf aktuellen Rechnern unter Windows 10 nicht ins WLAN kommen. Dadurch können sie natürlich auch nicht mehr aufs Internet zugreifen.

Die Fehlermeldungen des WLAN-Moduls helfen dabei in keiner Weise weiter, sondern stiften noch mehr Verwirrung: So wird das WLAN-Modul im Gerätemanager als funktionierend angezeigt, bei einer genaueren Betrachtung findet sich aber der Hinweis, dass „eine weitere Installation notwendig“ ist. Was das genau bedeuten soll oder wo genau diese weitere Installation zu finden ist, darüber hüllt sich Windows 10 aber in Schweigen.

Broadcom wiederum verweist auf die einzelnen Websites der Hersteller: Das Unternehmen liefert seine WLAN-Module lediglich aus, betreibt aber selbst keinen eigenen Support. Microsoft verweist ebenfalls auf die Websites der einzelnen Anbieter, da dort die passenden Treiber angeboten werden sollen. Allerdings sind diese Treiber in zahlreichen Fällen nicht funktionsfähig und es gibt bislang weder von Microsoft noch vom jeweiligen Anbieter oder dem Hersteller eine konkrete Lösung dafür.

Die ernüchternde Erkenntnis lautet deshalb momentan, dass dieses Problem erduldet werden muss, bis sich Microsoft oder Broadcom zu einer Lösung durchringen können.

Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden, sobald dieses ärgerliche Problem für viele Windows 10-Nutzer behoben ist. Vielleicht wird das Thema ja nach dem großen Update im November der Vergangenheit angehören.


nur noch 10 Geräte gleichzeitig
Aug
03

Windows 10 erlaubt die Nutzung von Apps nur auf 10 Geräten

Microsoft hat bei Windows 10 drastisch an der maximalen Anzahl paralleler Installationen geschraubt:

Eine App kann jetzt nicht mehr auf 81 Geräten gleichzeitig installiert werden, sondern „nur“ noch auf 10.

Auch wenn diese Zahl erst mal relativ hoch erscheint, kann sie bei vielen Windows-Nutzern schnell erreicht werden, die beispielsweise innerhalb der Familie auf Windows 10 setzen. Im Vergleich zu Windows 8.1 ist die Reduzierung der Apps auf 10 Geräte eher ein Rückschritt – dabei wollte Microsoft doch eigentlich dafür sorgen, dass Windows 10 auf möglichst jedem Gerät der Welt eingesetzt wird. (Aus der Traum ?!)

Wer sich darauf aber wirklich einlässt und all seine Geräte auf Windows 10 aktualisiert, könnte also schnell an das Limit von 10 Apps stoßen. Die Alternative wäre ein erneuter Kauf der Apps ggfs. dann mit einem zweiten User-Account.
Die 81 erlaubten parallelen Installationen bei Windows 8.1 sind wohl der Versionsnummer geschuldet, denn eine technische Erklärung für maximal 81 erlaubte Parallel-Installationen gibt es nicht.

Allerdings hatte Microsoft zum Release von Windows 8.1 gesagt, dass die Menge gleichzeitig erlaubter Installation deshalb erhöht wurde, weil viele Anwender dies ausdrücklich gewünscht hätten. ( haben die das bei Windows 10 nicht auch gesagt??“!)

Windows Phone Installation nur noch im Store

Im Windows Store hat der Software-Riese aus Redmond noch ein gravierende Änderung vorgenommen, die vor allem ambitionierten Anwendern nicht gefallen dürfte:
Apps können jetzt nicht mehr direkt über die Software auf einem Windows Phone installiert werden, sondern nur noch über die Store-App auf dem Smartphone. Vorher war das wesentlich komfortabler, weshalb zahlreiche Nutzer bereits ihrem Ärger in den sozialen Netzwerken Luft machen.

Wie bei jeder Neueinführung eines Betriebssystems, so zieht sich Microsoft also auch diesmal den Unmut einiger Anwender zu. Man kann es zwar nie allen Nutzern wirklich recht machen, aber diese Verschlimmbesserungen wirken nicht nachvollziehbar und es fehlt auch noch an einer plausiblen Erklärung durch Microsoft


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