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Mrz
18

Microsoft geht hart gegen Raubkopierer vor

In den USA will Microsoft nun seine Gangart ändern und konsequent gegen internationale Raubkopierer vorgehen.

Die Gerichte in Amerika beschäftigen sich derzeit mit einem Fall von Microsoft, wobei der Software-Riese aus Redmond jetzt ein Urteil erstreiten möchte, das die Provider dazu zwingt, die IP-Adressen von Raubkopierern heraus zu geben.

Office 2013

@Microsoft

Microsoft hat diese Klage angestrengt, weil wohl über mehrere Jahre illegale Windows und Office Produkte, über diese IP-Adressen aktiviert wurden und dem Softwarekonzern eine Menge Geld an Lizenzgebühren durch die Lappen geht. Das soll sich jetzt ändern: Mit dem Urteil käme der Softwaregigant an die IP-Adressen der Betrüger und könnte diese schlußendlich verklagen.

Lizenzschlüssel gestohlen

Die illegalen Lizenzschlüssel wurden von Microsoft gestohlen und sind laut derzeitigem Ermittlungsstand in mehreren Ländern eingesetzt worden.
Microsoft geht es darum, einen internationalen Betrüger-Ring zu sprengen, der etliche Benutzer weltweit eiskalt abgezockt hat.

Die betroffenen Anwender wissen nämlich häufig gar nicht, dass eine illegale Windows- oder Office-Version auf ihrem Rechner läuft:

Die dreisten Betrüger verkaufen diese Versionen als angeblich völlig legale und rechtmäßige Kopien, bis dann schließlich das böse Erwachen folgt.

Microsoft verspricht Hilfe für Betroffene

Hier hat Microsoft allerdings nach wie vor ein Einsehen und hilft betrogenen Benutzern dabei, die illegale Version in eine legale Version zu wandeln. Dabei kommt es allerdings auf den Einzelfall an, der mit den Mitarbeitern von Microsoft direkt verhandelt werden muss.

Generell sollte man aber immer eine Anzeige machen, sofern eine illegale Windows-Version gekauft wurde, um die Betrüger dingfest zu machen und ggfs. das gezahlte Geld zurückzuerhalten.

Vorsicht beim Kauf vom Billiganbieter

Mittlerweile ist es üblich, das Software fast nur noch digital zu erwerben ist. Die Hersteller verzichten aus Kostengründen und um die Umwelt zu schonen, auf die teurer Herstellung von CD´s oder DVD´s, da diese eh beim Anwender nach kurzer Zeit verloren gehen. Auch Lizenzaufkleber wie es noch zu Windows XP oder Vista Zeiten verteilt wurden, gehören dank der neuen digitalen Welt nun auch der Vergangenheit an.

Wer ganz viel Glück hat, bekommt vielleicht noch eine Keycard oder eine Lizenz in Form einer Postkarte oder ähnliches. Doch auch da sparen sich die Softwarehersteller die Kosten und bieten fast alle Produkte auch als ESD-Version an. Diese kann der Bentzer sofort nach Bezahlung herunterladen und installieren, die Aktivierung erfolgt dann mit dem Lizenz- oder Aktivierungsschlüssel, der dann schon im E-Mailposteingang gelandet ist.

Großer Nachteil dieses digitalen Fortschritt

Verliert man die E-Mail mit dem Lizenzkey und hat man auch die Rechnung verbummelt, auf dem der Key drauf steht – und der Rechner geht kaputt und das Office-Programm muss erneut installiert werden, kann man sich die Lizenz noch einmal kaufen. Es gibt keine Behörde oder Sammelstelle die alle Lizenzen für die Benutzer sammelt, dafür ist jeder User immer selbst verantwortlich.

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